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»Albtraum mitten in Europa«

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neunerhaus Geschäftsführerin Daniela Unterholzner über Flucht, Schutz und Hilfe.

Tausende Menschen aus der Ukraine kommen derzeit in Wien an, vor allem Frauen und Kinder. Als Mutter will ich mir gar nicht vorstellen, wie es ist, alleine mit meiner Tochter in die Ungewissheit zu flüchten – während mein Mann zuhause an der Front kämpfen muss. Aber genau das passiert aktuell in Europa. Die Menschen, die auf der Suche nach Schutz bei uns ankommen, wissen oft nicht, wie es weiter geht. Dazu kommen Sorgen um Verwandte und Freund*innen in der Heimat. In genau dieser Situation befand sich Lira B. In Wien angekommen, musste sie sich erst einmal zurechtfinden – und sorgte sich zusätzlich um ihre Freundinnen, die erst später geflüchtet sind.

Im neunerhaus Café bekamen Lira B. und ihre Freundinnen ein kostenloses Mittagessen und sozialarbeiterische Beratung. Wir wissen, dass Menschen nach einer meist tagelangen Flucht erschöpft und oft orientierungslos sind. Deshalb dient das Café als Ort, wo sie zur Ruhe kommen und wieder etwas Kraft tanken. Bei Bedarf stehen ihnen auch das neunerhaus Gesundheitszentrum und die tierärztliche Versorgung für mitgebrachte Haustiere offen.

Als Organisation, die Menschen in Krisensituationen hilft, sind wir auch für all jene da, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Auch sie haben ihr Zuhause verloren und brauchen Unterstützung. In der aktuellen mehrfachen Krise – Krieg, Pandemie und all ihre Auswirkungen – müssen wir unsere Angebote gut aufrechterhalten und dort, wo notwendig, gezielt erweitern. Mit Ihrer Spende helfen Sie Menschen in Krisensituationen und stellen sicher, dass wir weiterhin für alle, die uns brauchen, da sein können. Dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen!

 

Dieser Beitrag erschien erstmals im Magazin neuner News, Ausgabe 46.

Foto (c) Christoph Liebentritt

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