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Einsamkeit: »Wir alle brauchen Nähe!«

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Nach turbulenten Wochen ist im neunerhaus Kudlichgasse wieder ein bisschen Ruhe eingekehrt. Vielleicht sogar zu viel...

Das Alleinsein macht den Menschen zu schaffen. Knapp 60 ehemals obdach- und wohnungslose Männer, Frauen und Paare leben hier unter einem Dach. Vor allem ältere Menschen, die in der Corona-Krise besonders geschützt werden müssen. „Die Besuche von Kindern, EnkelInnen oder auch FreundInnen fehlen sehr“, schildert Nicole Pastyrik. Gerade für Menschen mit psychischen Belastungen sei die Situation schwierig.
 

"Man realisiert, wie wichtig Nähe ist."

Die 37-jährige Sozialpädagogin unterstützt die BewohnerInnen der Kudlichgasse als „Assistenz Wohnen und Alltag“ in unterschiedlichen Situationen, vom Einrichten über Besorgungen bis zu Behördengängen. Außerdem organisiert sie eine Kreativgruppe, wenn nicht gerade Ausnahmezustand herrscht.

Corona hat auch hier alles auf den Kopf gestellt. Es galt, Abläufe neu aufzusetzen, Vorsichtmaßnahmen einzuplanen – und dabei weiterhin für die Menschen da zu sein. „Für meine Arbeit ist der wenige persönliche Kontakt eine Herausforderung,“ erklärt Pastyrik. „Man realisiert, wie wichtig physische Nähe ist. Für uns alle.“ Insgesamt bringe sie die Situation verstärkt zum Nachdenken, erklärt Pastyrik. „Zum Beispiel darüber, was es bedeutet, ein Zuhause zu haben.“

Alle Fotos: David Martinez

 

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>> Dieser Beitrag erschien erstmals im Magazin neuner News #40.

 

 

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...die BewohnerInnen freuten sich über selbstgebastelte Osterneste!
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