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"Jeden kann es einmal auf die Schnauze hauen"

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Eine bunte neunerhaus Kampagne mit Wolf Haas und Ernst Molden sorgt für kreativen Augen- und Ohrenschmaus.

Mutig, kreativ, stark und selbstbewusst – genauso wie neunerhaus selbst ist auch die neue Kampagne gestaltet: Drei Sujets sollen die kommenden Herbst-Wochen bunter machen und mit frechem Slogan und starker Bildsprache zum Nachdenken über ein ernstes und drängendes Thema anregen  – Obdach- und Wohnungslosigkeit kann jede*n treffen, und zwar oftmals schneller als man denkt. Wolf Haas lieferte in Kooperation mit Büro Perndl kreative Text- und Bildinputs, Ernst Molden hat einen Radiospot eingesungen.

"Jeden kann es einmal auf die Schnauze hauen." Ein einfacher Satz, der – gerade in Zeiten wie diesen – umso zutreffender ist: Ein Schicksalsschlag oder eine akute Krise können von einem Moment auf den anderen alles ins Wanken und Menschen in massive Notlagen bringen. Manchmal sind es auch schleichende Verschlechterungen, durch die Menschen aus dem Tritt kommen und zum Beispiel in die Obdachlosigkeit rutschen: Ein Todesfall, der Jobverlust, eine Krankheit oder eine andere Krise können dazu führen, dass man den Halt verliert. Dann braucht es Hilfe beim Aufstehen.

Stimmen zur Kampagne

„Ich hätte nie gedacht, dass mir so etwas passieren kann“, hören wir oft von den Menschen, die bei uns Unterstützung suchen, weil sie ihre Wohnung verloren haben oder sich in anderen schwierigen Situationen wiederfinden. neunerhaus packt an und hilft zurück in ein selbstbestimmtes Leben - egal wie holprig der Weg auch sein mag und wie viele Schritte es braucht. Dafür brauchen wir wiederum die Hilfe möglichst vieler engagierter Menschen, die mit ihren Spenden Leben verändern. Darauf möchte unsere Kampagne aufmerksam machen“, so Daniela Unterholzner, neunerhaus Geschäftsführung.

„Viele Menschen haben ein breites Netz an Freund*innen und Verwandten, die aushelfen, wenn’s mal brenzlig wird. Anderen fehlen Menschen, die sie durch eine Krise tragen. Deshalb müssen wir als Gesellschaft dieses Netzwerk ersetzen und aufhelfen, wenn es jemanden auf die Schnauze haut. Bei neunerhaus entwickeln wir gemeinsam mit unseren Nutzer*innen neue Perspektiven und zeigen, dass Obdachlosigkeit kein Dauerzustand ist, sondern eine Phase, die ein Ende hat“, ergänzt Elisabeth Hammer, neunerhaus Geschäftsführung.

„Aus meiner Zeit in einer Werbeagentur erinnere ich mich an zwei Sachen: Das Ausdenken einer Werbung ist lustig, aber die beworbene Welt meist zum Davonlaufen. Für eine Organisation wie neunerhaus zu werben, wo Menschen geholfen wird, wieder auf die Beine zu kommen, ist ein seltener Glücksfall“, so Wolf Haas über die Zusammenarbeit mit neunerhaus.

"Ich hab‘ meine Frau verloren, meine Wohnung verloren, ich war am Ende. Das Leben auf der Straße kenn ich in- und auswendig. Von den schönen Seiten habe ich bisher noch nicht viel gesehen. Ich bin auf einem super Weg und das freut mich total!“, Siegfried P., war lange obdachlos, lebt heute in einer kleinen Wohnung von neunerhaus.

 

neunerhaus bedankt sich bei allen, die die Kampagne unterstützen. Besonderer Dank gilt:

 

 

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Autor Wolf Haas und neunerhaus Geschäftsführerin Daniela Unterholzner, (c) Christoph Liebentritt