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»Sie sind immer für uns da«

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Geschäftsführerin Daniela Unterholzner darüber, wie tröstlich Tiere sein können und warum die Tierärztliche Versorgung so dringend notwendig ist.

"Was hilft uns in schweren Zeiten? Jemand zum Anlehnen. Der sich unsere Sorgen und Ängste anhört, vor dem wir auch mal weinen können. Wie tröstlich ist es, sich nach einem schlechten Tag an jemanden zu kuscheln? Dieser Jemand kann zwei Beine haben. Muss er aber nicht.

Wer schon einmal ein Tier hatte, weiß, wie sehr Hund, Katze und Co. ein Leben bereichern können. Wie treu sie sind und wie bedingungslos sie an der Seite ihrer BesitzerInnen bleiben. Ich persönlich hatte immer Hunde und Katzen, ja sogar Ziegen. Ich kann mich genau erinnern, wie ich – mit meinen kleinen Kinderarmen um den Ziegenhals geschlungen – bitterlich weinte oder schimpfte, wenn die Welt einmal furchtbar war. Früher oder später kam dann meine Mutter, um mich zu trösten und mir zuzuhören. Wie wäre es gewesen, wenn niemand gekommen wäre?

Für viele obdach- und wohnungslose Menschen sind ihre Tiere der letzte Halt. Sie helfen, die schlimmsten Krisen zu überstehen, wieder auf die Beine zu kommen, den Alltag zu strukturieren und Mut zu schöpfen. Aber wohin mit den tierischen Begleitern, wenn es ihnen einmal nicht gut geht? Vor zehn Jahren haben wir die neunerhaus Tierärztliche Versorgung ins Leben gerufen, ein einzigartiges und dringend notwendiges Angebot für die Tiere obdach- und wohnungsloser Menschen. Getragen wird es vom ehrenamtlichen Engagement von über 50 TierärztInnen und AssistentInnen, von PartnerInnen und den Spenden vieler großzügiger Menschen. Ich bedanke mich von Herzen bei allen, die angewandte Tierliebe bei neunerhaus möglich machen. Für die kostenlose Behandlung dieser Tiere brauchen wir weiterhin Unterstützung.

Jede Spende hilft – Mensch und Tier!"

Daniela Unterholzner, neunerhaus Geschäftsführung

 

Foto: (c) Christoph Liebentritt
Dieser Beitrag erschien erstmals im Magazin neuner News #41.

 

 

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