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Die Corona-Krise bestimmt weiter unseren Alltag.  Die Einschränkungen treffen odachlose Menschen besonders hart: Im Frühjahr waren zahlreiche Hilfsangebote in der Stadt  überlastet. Gemeinsam haben wir es damals geschafft, unsere Angebote offen zu halten.

Niemand kann mit Gewissheit sagen, was in der nächsten Zeit auf uns zukommen wird. Wir befürchten jedoch einen drastischen Anstieg von Wohnungslosigkeit Klar ist: Wir müssen weiterhin für alle da sein, die uns brauchen – jetzt und in Zukunft. Helfen Sie uns dabei!

1. Wir sind da: Für medizinische Versorgung

Viele obdachlose und nichtversicherte Menschen haben chronische Krankheiten und ein geschwächtes Immunsystem. Sie zählen somit zur Risikogruppe für COVID-19. Die geforderten Hygienemaßnahmen (z.B. regelmäßig Hände waschen) können sie nicht ohne weiteres umsetzen. Die Straße ist ein schutzloser Ort, besonders in der Corona-Krise.

Die Menschen benötigen aktuelle Informationen und verlässliche Beratungsangebote – gerade jetzt.

 

Wie kann ich helfen?

Wir sind da: Das neunerhaus Gesundheitszentrum ist weiterhin da für alle PatientInnen, die obdachlos, wohnungslos oder nicht krankenversichert sind. Ohne dieses Angebot würden die Betroffenen unversorgt bleiben. Zusätzlich gibt neunerhaus über ein eigens eingerichtetes Gesundheitstelefon Antwort auf Fragen rund um COVID-19 für das Fachpersonal der Wohnungs- und Flüchtlingshilfe sowie Frauenhäuser. neunerhaus leistet so einen zentralen Beitrag, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Wir tun alles, was wir können. Helfen Sie uns dabei?

 

Ich spende jetzt

und sichere damit die medizinische Versorgung obdachloser Menschen!

   
   

2. Wir sind da: Mit Wohnen und Beratung

Wir sind da: Auch die neunerhaus Teams in unseren drei Wohnhäusern und in der mobilen Betreuung bei Housing First setzen sich tatkräftig ein. Die neunerhaus BewohnerInnen haben ein Zuhause, das seinen Namen verdient und Menschen, die ihnen in schwierigen Zeiten Halt geben.

Nach der Krise werden noch mehr Menschen unsere Hilfe brauchen – dafür müssen wir uns wappnen.

Wie kann ich helfen?

Ein Leben auf der Straße ist menschenunwürdig – und die Abwärtsspirale durchbricht man nur in den eigenen vier Wänden. Sind Sie an unserer Seite?

 

Ich spende jetzt

und sichere das Zuhause obdach- und wohnungsloser Menschen!

3. Wir sind da – und denken weiter

Die Folgen der Krise wird uns als Gesellschaft auf die Probe stellen. Das Virus interessiert sich weder für Grenzen noch für Einkommensverhältnisse. Viele Menschen bangen derzeit um ihre Existenz und fürchten den Verlust ihrer Wohnung.

neunerhaus schließt sich daher den Forderungen der BAWO an: Es braucht einen bundesweiten Härtefallfonds für armutsgefährdete Menschen zur Wohnungssicherung – analog zum Fonds für die Wirtschaft. Nur so können wir den drohenden Anstieg von Wohnungslosigkeit vermeiden!

 

Wie kann ich helfen?

Informieren Sie sich und #spreadtheword! Im Newsletter, auf Facebook oder Instragram. Machen Sie auf die Notwendigkeit nachhaltiger Lösungen aufmerksam und sprechen Sie mit FreundInnen und Bekannten über das Thema. 

Ich möchte informiert werden!

#wirsindda
#wirdenkenweiter

    


Härtefallfonds zur Wohnungssicherung

Die BAWO befürchtet einen dramatischen Anstieg von Wohnungslosigkeit - wie auch schon nach der Finanzkrise 2008.

Wir müssen obdachlosen Menschen jetzt mehr denn je auf Augenhöhe begegnen. Doch es braucht darüber hinaus viel mehr Hilfe, sagt neunerhaus Geschäftsführerin und BAWO-Obfrau Elisabeth Hammer, „auch finanzielle“.

In einem offenen Brief an die Bundesregierungen werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen.

"Wir sind da!"

Wenn die Normalität verloren geht und die Zukunft ungewiss und bedrohlich scheint, tun die neunerhaus Teams, was sie immer tun: Zusammenhalten und Lösungen finden!

Im Video zeigen die MitarbeiterInnen: Wir sind weiterhin da – ob in den Wohnangeboten, im Gesundheitszentrum oder im Home Office.

"Wir dürfen jetzt nicht wegschauen!"

"Diese Krise nimmt uns alle mit. Viele machen sich Sorgen um ihre Zukunft oder um ihre Lieben. Umso wichtiger ist es, jetzt trotzdem all jene nicht zu vergessen, die am Rand stehen. Das ist unsere Verantwortung als solidarische Gesellschaft."

– Daniela Unterholzner, neunerhaus Geschäftsführung

Foto: (c) Christoph Liebentritt


Headerbild: (c) Christoph Liebentritt