In der Peer-Arbeit wird mit den eigenen Erfahrungen, der eigenen Geschichte als Kernkompetenz gearbeitet – das ist die Stärke in der Beziehung zu Nutzer*innen. Peer-Mitarbeiter*innen wissen wie es ist, Hilfe zu bekommen (oder nicht zu bekommen), und wie wichtig echtes Vertrauen ist.
Aber genau da wird’s manchmal schwierig: Wie nah ist zu nah?
Wie bleibe ich als Peer-Mitarbeiter*in authentisch und offen – ohne mich selbst zu überfordern oder alte Muster wiederzubeleben?
Das Seminar bietet Raum, dieses Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz zu reflektieren und die eigene Rolle im Arbeitsalltag zu stärken. Anhand von Beispielen aus der Praxis, gemeinsamer Reflexion und Austausch werden Wege erarbeitet, wie Beziehungen tragfähig und zugleich schützend gestaltet werden können.
Lernziele:
– Bewusstsein für das Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz stärken
– Sicherheit in der Gestaltung professioneller Beziehungen gewinnen
– Eigene Grenzen erkennen und wahren
– Selbstfürsorge und Resilienz im Arbeitsalltag fördern
– Erfahrungsaustausch und kollegiale Unterstützung unter Peer Kolleg*innen
Das Angebot richtet sich an:
Absolvent*innen des Zertifikatskurs Peers der Wiener Wohnungslosenhilfe.
Trainer*innen:
Eva Werner, Sozialarbeit neunerhaus Peer Campus
Barbara Berner, Leitung neunerhaus Peer Campus
Wann und wo:
Dienstag, 15. Dezember 2026, 9:00 – 17:00 Uhr – neunerhaus Peer Campus/ Gumpendorfer Straße 83 – 85/Haus 5/1060 Wien
